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Grün und gesund – Heilkräuter aus dem eigenen Garten

Wer liebt sie nicht, die frischen grünen Kräuter, die jedem leckeren Gericht nochmal eine ganz besondere Note verleihen? Aber nicht nur als Gewürz, sondern auch als wohltuende Heilkräuter sind diese Pflanzen sehr geschätzt. Man kann sie zwar auf dem Markt und in vielen Läden kaufen, aber sie sind auch ganz einfach selbst zu ziehen und stehen dann immer in der nötigen Menge ganz frisch gepflückt zur Verfügung. Wer keinen Garten hat, kann auf dem Balkon oder der Terrasse hübsche Kübel bepflanzen. Sobald aber ein kleines Plätzchen im Garten bereit steht, ruft das geradezu nach dem Heranziehen einiger Heilkräuter! Egal, ob in Form einer kleinen Kräuterspirale angepflanzt, in der den verschiedenen Bedürfnissen nach Licht und Wasser nachgekommen wird, oder ganz einfach so, wie im Garten Platz ist – die heranwachsenden Kräuter sind eine Freude fürs Auge, den Gaumen und die Gesundheit!

Bekannt und beliebt: Petersilie, Schnittlauch und Dill

Petersilie Wie überall gibt es auch im Bereich der Kräuter absolute Standards. Kein Garten ohne Petersilie! Neben dem hohen Gehalt an Vitamin C ist das krause oder glatte Küchenkraut auch als verdauungsförderndes und auch harntreibendes Heilkraut geschätzt und hilft zudem vielen Frauen über typische Menstruationsbeschwerden hinweg. Ähnliche Wirkungen hat auch der Dill, dessen frische Stängel kleingeschnitten sowohl Gurken als auch Bohnen geschmacklich wunderbar ergänzen. Aus Dillsamen lässt sich bei Blähungen ein hilfreicher Tee zubereiten. Auch der gut bekannte Schnittlauch kann mit hohem Vitamin-C-Gehalt glänzen und seine Inhaltsstoffe werden als blutreinigend, schleimlösend und im Magen- und Darmbereich als entzündungshemmend geschätzt.

Grüße aus der Sonne: Thymian und Salbei

Salbeibutter
Butter bei niedriger Hitze in einem Topf zerlassen. Sobald die Butter zu bräunen beginnt, die Salbeiblätter zu geben, etwas salzen, und die Salbeiblätter kross braten. Wenn die Salbeiblätter kross sind sofort von Herdnehmen und servieren. Passt gut zu Ravioli, Spagetti, gekochtem Reis oder gegrilltem Fleisch.

Thymian und Rosmarin im Topf Heiß und sonnig mögen es manche Kräuter, die wir vor allem in der Mittelmeerküche wiederfinden. Ein richtiger Allrounder ist der Thymian, der aus der Fleisch- und Soßenzubereitung kaum wegzudenken ist und zusätzlich auch ganz vorne auf der Rangliste der Heilkräuter rangiert. Bei Atemwegsbeschwerden, Husten, Bronchitis und Heiserkeit kann der Thymian seine antibakteriellen, krampflösenden und schleimlösenden Wirkstoffe in einem Tee wohltuend entfalten. Auch der Salbei, dessen Geruch nicht von ungefähr so herrlich an Halsbonbons erinnert, kann diese Wirkungen aufweisen und wird bei ähnlichen Krankheitsbildern als Tee eingesetzt. Im Garten liebt er einen sehr sonnigen Standort und übersteht so manche Trockenzeit. Und wer grad nicht über Krankheiten klagt, der nutzt ihn als intensives Gewürz für Fisch- und Fleischgerichte.

Links und Hintergrundinformationen:
Ausführliche Informationen zu Heilkräutern und Wirkstoffen haben wir hier gefunden: http://www.docjones.de/
Viele Tipps zur Ernte und Konservierung von Heilkräutern gibts bei: Myrrhenkerbel - ein Gartenprojekt für seltene Wildkräuter und alte Kulturpflanzen

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aktualisiert am 08.01.2012
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