Das Babyzimmer - Farbgestaltung für einen guten Start ins Leben

weisses Kinderbett
Wandbilder sind eine gute Alternative zu vielfarbigen Wänden.
Die baldige Ankunft eines neuen Erdenbürgers ist für viele Eltern mit Aufregung, Vorfreude und zahlreichen Planungsaufgaben verbunden. Nicht nur Kinderwagen und Babyfläschchen sollten pünktlich zur Geburt auf das Baby warten. Auch mit der Gestaltung des Babyzimmers befassen sich werdende Eltern schon einige Wochen vor der Geburt. Ob Mädchen oder Junge - die klassischen Farben Blau und Rosa sind nicht immer das, was sich Eltern für das neue Zimmer wünschen. Wer kreativ und kindgerecht vorgehen möchte, kann auch zu ganz neuen Farben greifen. Mit passenden Möbeln und schönem Licht erhält das Babyzimmer dann eine ganz persönliche Note, die auch die Entwicklung unterstützen kann.

Wandfarben für das Babyzimmer

Der erste Schritt bei der Gestaltung des Babyzimmers ist in aller Regel die Auswahl der Wandfarben. Auch der Boden sollte bei dieser Aufgabe nicht vergessen werden, da seine Farbgebung den gesamten Raum maßgeblich beeinflusst. Für das Babyzimmer eignen sich pflegeleichte Böden, die weniger anfällig für Verschmutzungen und Flecken sind. Laminat oder Parkett, aber auch Korkböden sind hier optimal und können mit einem schönen Teppich ergänzt werden. Farblich sollte der Boden in Abhängigkeit von der Raumgröße gestaltet werden. Helle Bodenbeläge wie Ahorn, Birke oder Buche eignen sich für kleinere Babyzimmer, während in größeren Räumen durchaus auch dunklere Nuancen wie Nussbaum oder Kirsche harmonisch wirken können.

Was die Gestaltung der Wandfarben betrifft, sollten werdende Eltern für eine ruhige und entspannende Atmosphäre sorgen. Babys reagieren schon in den ersten Lebenswochen sehr stark auf ihre Umwelt und nehmen Sinneseindrücke nahezu ungefiltert wahr. Grelle Farbtöne wie Neon-Gelb, knalliges Orange oder auch Signalrot eignen sich daher für das Babyzimmer nicht. Im schlimmsten Fall fördern sie Aggressivität und Nervosität und lassen das Baby in seinem Zimmer nicht zur Ruhe kommen. Deutlich besser geeignet für das Babyzimmer sind Farben mit einer dezenten Pastellnote. Im Schlafbereich, wo das Babybettchen stehen wird, dürfen gern auch kühle Nuancen zum Einsatz kommen, da sie Ruhe und Entspannung vermitteln. Auch Grün ist eine Farbe, die im Baby- und Kinderzimmer durchaus förderlich sein kann. "Frisches, helles Grün - ob als Farbe oder als ungiftige Pflanzen - sollte nicht zu kurz kommen, weil Kinderaugen die Farbe Grün für ihre Entwicklung benötigen." (Quelle: http://www.rund-ums-baby.de/farben.htm)

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Eine harmonische Möblierung schafft Wohnlichkeit im Babyzimmer.
Die Auswahl der Wandfarben im Babyzimmer erfolgt im besten Fall abhängig von der gewöhnlichen Sonneneinstrahlung. In einem Raum, der während eines Großteils des Tages von starkem Sonnenlicht durchflutet wird, können kühle Farben wie Grün, Blau oder Grau ein angenehmes Gleichgewicht schaffen. Für Babyzimmer mit weniger Sonnenlicht sind auch warme Töne empfehlenswert. Keinesfalls sollten Eltern im Babyzimmer zu viele Farben miteinander kombinieren. Auch wenn fröhliche und bunte Farbenspiele als kindgerecht gelten, kann eine zu wilde Wandgestaltung Unruhe in den Raum bringen. Besser ist es also, maximal zwei Farben einzusetzen und kleine Akzente durch Wandbilder in den Raum zu integrieren.

Auch die Möbel spielen eine Rolle

Steht mit Boden und Wand das farbliche Grundgerüst für das Babyzimmer, gestalten Eltern mit Möbelstücken und kleinen Wohnaccessoires den Raum. Die Möbelstücke, die ein Baby während der Anfangszeit benötigt, sind dabei überschaubar. Im Babyzimmer vorhanden sein sollten jedoch

  • ein Babybett
  • ein bequemer Sessel zum Stillen und Kuscheln
  • ein Wickeltisch
  • und eine Kommode oder ein Kleiderschrank.
Es lohnt sich, all diese Möbelstücke in Farbe und Form aufeinander abzustimmen. Bunt zusammengewürfelt fördert die Möblierung des Babyzimmers sonst erneut ein uneinheitliches und unruhiges Gesamtbild. Bei Unsicherheit hinsichtlich der passenden Möblierung bietet sich Eltern die Möglichkeit, ganze Babyzimmer als Set zu kaufen. Babybett, Schrank und Wickeltisch entstammen dann zum Beispiel beim Babyzimmer-Anbieter www.zimmeria.de einer bestimmten Serie und bauen stilistisch aufeinander auf.

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Eine dimmbare Lichtquelle weckt das Baby in der Nacht nicht unnötig auf.
Dekoration setzen Eltern im Babyzimmer möglichst sparsam ein. Da das Babyzubehör von der Spieluhr über den Puder bis hin zu Windeln und Tüchern bereits viel Platz einnimmt, würde allzu viel Dekoration den Raum unnötig überladen. Als stilvoll erweisen sich jedoch Teppiche, die in der Mitte des Raumes für einen Blickfang sorgen. Um optische Harmonie zu erzeugen, sollte auch der Teppich farblich zur Gestaltung der Wände passen. Weitere Dekoration, die sich gut für ein Babyzimmer eignet, besteht dann beispielsweise aus Wabenbällen in Pastelltönen, einem Mobile und Blumen auf der Fensterbank. Kleine Gegenstände wie Dekokristalle und Steine bergen gewisse Gefahren für das Baby, das seine Welt im Laufe der Zeit immer aktiver erkundet. Sie sollten daher nicht in einem kindersicheren Babyzimmer platziert werden.

Lichtkonzepte untermalen das Gesamtbild

Die Beleuchtung des Babyzimmers bildet den Abschluss der Einrichtung. Mit ihr lässt sich eine behagliche und kindgerechte Atmosphäre schaffen, die auch während der Nachtstunden an die Bedürfnisse des Babys angepasst werden kann. So lohnt es sich, nebst einer Deckenlampe auch ein kleines und dimmbares Licht aufzustellen. Da Babys in der Nacht häufiger aufwachen und dann nicht in einem zu hellen Zimmer versorgt werden sollten, kann das Nachtlicht für ruhigere Nächte sorgen.

Auch das natürliche Tageslicht darf im Babyzimmer nicht fehlen. Durchscheinende Vorhänge, die das Licht nicht aussperren, sind die beste Alternative zu dichten und dunklen Stoffen. Vorsicht sollten Eltern walten lassen, wenn es um die Länge der Vorhänge geht. Um die Gefahr einer Strangulation zu bannen, dürfen Vorhänge daher nicht bis auf den Boden reichen. Das Baby könnte sich beim Spielen und Entdecken sonst leicht in den Stoffbahnen verfangen und verletzen. Eltern, die ganz auf Vorhänge und Gardinen verzichten möchten, verkleiden die Fensterflächen auch mit Plissees oder Rollos.


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