Farben und Wohnen

Teppiche prägen das Wohnungsbild

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Ein allzu oft unterschätztes Element der Wohnungseinrichtung ist der Teppich. Dabei ranken sich um ihn nicht bloß viele Sprichwörter. Farben, Formen und Materialien können sehr individuell sein und sollten zum Gesamtbild der Wohnung passen. Was gibt es also zu beachten?

Kuschelige Teppiche findet man vor allem in den Wohnbereichen, in denen man es sich gemütlich macht. Die Struktur der Materialien sollte angenehm weich und wärmend sein, denn schließlich möchte man nicht unbedingt in Straßenschuhen durch die eigenen vier Wände wandern müssen. Gerade wenn noch kleine Kinder im Haus leben, sollte man besonders flauschige Exemplare wählen, denn die junge Haut ist noch sehr zart und empfindlich. Leicht holen sich die Kleinen sonst brennende Schürfwunden, wenn sie über den Boden robben und erst noch üben müssen, die ersten Schritte auf eigenen Füßen zu gehen.

Wer ist für den Teppich zuständig?

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Ist man Bewohner einer Mietwohnung, ist die Auslegeware oftmals Bestandteil des Mietvertrages und damit ist es Sache des Vermieters, wenn die Textilien schließlich abgenutzt sind und erneuert werden müssen. Gerade bei Allergikern oder bei Asthma Bronchiale müssen Teppiche besonders gepflegt und hygienisch einwandfrei sein, damit sich die Leiden nicht womöglich im Laufe der Wohnzeit noch verschlimmern. Darum sollte man gerade den Zustand der Teppiche gesondert im Übernahmeprotokoll vermerken lassen, damit die Veränderung klar ersichtlich ist, wenn es Zeit wird, neue Bodenbeläge auszuwählen. Das übernimmt dann nämlich der Vermieter. In dem Fall ist er es, der dafür Sorge zu tragen hat, dass der alte Zottellumpen rauskommt,genauso wie für die Möbel, Einrichtungsgegenstände und alles was eventuell noch bewegt werden muss, damit der neue Teppiche sachgerecht verlegt werden kann.

Neue Teppiche als Gestaltungselement

Ist man für den eigenen Boden selbst zuständig, graut einem eher vor dem Aufwand, der letztendlich doch dahinter steckt. Nicht immer ist ja gleich der komplette Belag hinüber und muss ersetzt werden, aber allein ein einziger, hartnäckiger Fleck kann einen schon an den Rande des Wahnsinns treiben. Trotzdem muss man dann nicht gleich zu radikalen Maßnahmen greifen. Oftmals lassen sich durch kleinere Teppiche die wenigen Patzer ganz einfach überdecken. Ein Lammfell vor dem Kamin lässt die Rußflecken verschwinden und mit einem wenig empfindlichen Teppich aus Sisal im Essbereich ist man sicherlich erst einmal besser bedient. Hochwertige Orientteppiche sind eher eine Idee für die gute Stube, oder Räume, in denen man Gäste empfängt. Auch rund um Sofa und Garnituren mit Sesseln darf es ruhig noch ein wenig wohnlicher werden, wie zum Beispiel mit einem Hochflor-Teppich mit kleinen Zotteln. Die Auswahl sollte farblich auf die bisherigen Möbel abgestimmt werden. So können sich auch wieder ganz neue Möglichkeiten für eine optische Trennung zwischen den einzelnen Wohnbereichen und ihren Funktionen ergeben. Das erhöht den Wohlfühlfaktor in der Wohnung und schafft ein geordnetes Bild der Räumlichkeiten.

Wie wirken farbige Teppiche

Farben sind ein mächtiges und wirkunsvolles Gestaltungselement. Wie Heinrich Frieling in einer seiner vielen Forschungsarbeiten herausfand, ist die Wirkung einer farbigen Fläche im Raum abhängig von ihrer Position im Raum. So wirkt ein roter Teppichboden vollig anders als eine rote Decke oder Wand. Eine ausführliche Übersicht zur Wirkung von farbigen Flächen abhängig von der Lage im Raum gibt es hier.
Teppiche: So wirken Farben und Muster Tipps zur Wahl der richtigen Teppichfarbe
Wer genaueres zum roten Teppich, seiner Herkunft und ursprünglichen Funktion findet dazu in der Farben und Leben-Online Rubrik "Kultur" bei Redewendungen und Redensarten zur Farbe Rot nachlesen.


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